Frage 1 von Martin Bischof | 20.03.2011
„Sehr geehrter Herr Dr. Schmid,
als Sportschütze interessiert mich, wie Sie sich zu der Tendenz der SPD stellen, das Waffengesetz weiter zu verschärfen. Würden Sie dies als Ministerpräsident uneingeschränkt unterstützen?“
Sehr geehrter Herr Bischof,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
In unserem Regierungsprogramm sagen wir klar:
"Die schreckliche Erfahrung vieler Amokläufe - darunter auch jener am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen - und auch vieler Familientragödien ist, dass die Durchführung solcher Bluttaten mit legalen Waffen im Privatbesitz erfolgt. Die Gesellschaft muss alles tun, um das Risiko solcher Untaten weiter zu reduzieren. Wir streben ein generelles Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen an. Außerdem muss strenger kontrolliert werden, wer überhaupt eine Waffe besitzen darf. Hierfür brauchen wir sowohl eine Verschärfung des Waffenrechts als auch bessere Kontrollmöglichkeiten für die Waffenbehörden. Waffen und Munition sollen in Zukunft an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sein. Wir treten außerdem dafür ein, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf."
Das werde ich als Ministerpräsident umsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid
Frage 2 von Britta Kinzler | 20.03.2011
„Sehr geehrter Herr Dr. Schmid!
Welche verbindliche Kooalitionsaussage können Sie für die SPD machen? Besteht die "Gefahr", dass es eine schwarz-rote Koalition gibt?“
Sehr geehrte Frau Kinzler,
es freut mich sehr, dass Sie mir mir schreiben.
Aus Respekt vor dem Votum der Wählerinnen und Wähler schließe ich vor der Wahl nichts kategorisch aus. Die Menschen haben zu Recht kein Verständnis dafür, wenn sie solange wählen sollen, bis das Ergebnis der Politik gefällt.
Aber ganz klar: Meine Leidenschaft für eine große Koalition ist weit unter dem Gefrierpunkt.
Und ich bin überzeugt:
Am 27.3. wird es für eine rot-grüne Koalition unter meiner Führung reichen.
Denn die Zeit für den ECHTEN WECHSEL ist gekommen. Mit Ihrer Unterstützung lassen wir Ihn Wirklichkeit werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid
Frage 3 von Werner Dummel | 20.03.2011
Rubrik:
„Wie kommt Herr Schmid auf die Idee Ministerpräsidet zu werden. Wenn die Katastrophe in Japan "Grün- Rot" hilft, wird es wohl Herr Kretschmer werden. Das wird unserem Bundesland nicht weiterhelfen. Wir sind schon Spitze.
MfG Werner Dummel“
Sehr geehrter Herr Dummel,
schön, dass Sie sich für den ECHTEN WECHSEL interessieren.
Die Umfragen zeigen deutlich: Die Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg wünscht sich Nils Schmid als Ministerpräsident. Am 27. März haben sie die Möglichkeit mit einer Stimme für die SPD diesen ECHTEN WECHSEL Wirklichkeit werden zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD Baden-Württemberg
Frage 4 von Günther Herp | 20.03.2011
Rubrik:
„Warum ist es in der Politik praktisch nicht machbar, einen Vorschlag, der nach dem gesunden Menschenverstand sinnvoll ist nicht zu unterstützen, auch wenn dieser von einer anderen Partei ist?
Viel Erfolg bei der Wahl!“
Sehr geehrter Herr Herp,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unser Spitzenkandidat Nils Schmid steht für vernünftige und pragmatische Lösungen. Er wird als Ministerpräsident natürlich die besten Lösungen für unser Land verwirklichen - unabhängig davon, wer sie vorgeschlagen hat.
Vielen Dank auch für Ihre guten Wünsche. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung für den ECHTEN WECHSEL.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD Baden-Württemberg
Frage 5 von Frank Moll | 19.03.2011
„Ich vermisse bei der SPD wie auch bei allen anderen
Parteien die Rubrik Kultur????“
Sehr geehrter Herr Moll,
schön, dass Sie uns schreiben.
Keine Sorge, in unserem Regierungsprogramm zeigen wir unseren Weg in der Kulturpolitik klar auf. Sie finden es hier:
http://www.spd-wahlkampfschmiede.de/cms/themen/regierungsprogramm/regierungsprogramm.php
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre und hoffen auf ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD Baden-Württemberg
Frage 6 von Birgit Jentsch | 19.03.2011
„Vereinbarkeit Beruf-Familie ist wichtig. Aber es gibt auch Eltern, die bewusst die ersten Jahre Vollzeit fuer ihre Kinder da sein wollen. Befuerworten Sie auch Erweiterung von Elternurlaub, finanzielle Unterstuetzung etc? Modell: Skandinavien. Danke!“
Sehr geehrte Frau Jentsch,
schön, dass Sie uns schreiben.
Gute Betreuung, wirksame Finanzhilfen und lokale Allianzen für Familien sind die Markenzeichen sozialdemokratischer Familienpolitik. Die SPD hat sich vor allem mit dem Ausbau der Betreuungsangebote und dem modernen Elterngeld in der großen Koalition durchgesetzt. Diesen Weg wollen wir weitergehen und etwa das Elterngeld so weiterentwickeln, dass die Elternzeit noch besser als bislang partnerschaftlich aufgeteilt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD Baden-Württemberg
Frage 7 von Andreas Spengler | 19.03.2011
Rubrik:
„Sehr geehrter Herr Schmid,
ich habe eine Behinderung und bin auf den Rollstuhl angewiesen und ich reise oft mit der Bahn finden sie auch das man da noch manches verbessern muss den manche züge sind nicht behindertegerecht und es gibt auch keine Rampe“
Sehr geehrter Herr Spengler,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir setzen uns für Barrierefreiheit im umfassenden Sinn ein. Auch in dem von Ihnen geschilderten Bereich gibt es vielerorts Aufholbedarf. Menschen mit Behinderungen müssen auch hier gleichen Zugang haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid
Frage 8 von Simon Weil | 19.03.2011
„Sehr geehrter Herr Schmid,
wann startet der Wahlkampf? Warum nagelt niemand Hr. Mappus auf die drohenden Verluste (Dividendenausfall) aus dem EnBW-(Bomben-)Deal fest und warum hält niemand Fr. Gönner die verheimlichten AKW-Störfälle vor?
Viele Grüße“
Sehr geehrter Herr Weil,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die von Ihnen angesprochenen Themen habe ich bei vielen Gelegenheiten, etwa in der Sondersitzung des Landtages oder auch im TV-Duell, deutlich angesprochen. Der Wahlkampf ist in vollem Gange und ich bin sehr optimistisch, dass wir einen ECHTEN WECHSEL verwirklichen werden. Mit Ihrer Unterstützung können wir es schaffen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid
Frage 9 von Sophia Eiermann | 19.03.2011
„Hallo Herr Schmid,
was passiert, wenn die Grünen mehr Stimmen haben als die SPD? Koalieren Sie dann mit den Grünen oder doch mit der CDU?
Sind Sie Befürworter des Nord-Ost-Rings um Stuttgart (Waiblingen-Kornwestheim) ?
Mit freundlichen Grüßen
“
Sehr geehrte Frau Eiermann,
schön, dass Sie mir schreiben.
Ich bin kein Befürworter des Nord-Ost-Rings, da dieses Projekt unnötig und umweltschädlich ist.
Zu Ihrer zweiten Frage: Ich will als Ministerpräsident einer rot-grünen Koalition einen neuen Politikstil zu verwirklichen. Und alles spricht dafür, dass es klappen wird, denn die Wechselstimmung im Land ist mit den Händen greifbar. Sollte der von Ihnen beschriebene Fall eintreten, würde ich gemeinsam mit den Grünen eine stabile Regierung auf den Weg bringen. Doch ich bin überzeugt: Wir werden am 27.März die Nase vorne haben und Schwarz-Gelb mit gemeinsam mit den Grünen ablösen.
Ich hoffe auf Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid
Frage 10 von Ulrich Evers | 18.03.2011
„Hallo Herr Schmid,
die neueste Umfrage sieht die SPD knapp hinter den Grünen und eine grün-rote Mehrheit. Würde die SPD dann den Juniorpartner in einer grün-roten Koalition geben, oder doch lieber mit der CDU regieren? “
Sehr geehrter Herr Evers,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Wechselstimmung im Land ist mit den Händen greifbar. Mein Ziel ist es, als Ministerpräsident einer rot-grünen Koalition einen neuen Politikstil zu verwirklichen. Sollte der von Ihnen beschriebene Fall eintreten, würde ich mich nicht in den Schmollwinkel zurückziehen und gemeinsam mit den Grünen eine stabile Regierung auf den Weg bringen. Doch ich bin mir sicher: Wir werden am Ende vor den Grünen stehen und mit ihnen gemeinsam Schwarz-Gelb in die Opposition schicken.
Ich hoffe auf Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Nils Schmid